Fischen am Lago Manacapuru

Rückehr vom Fischen am Lago ManacapuruQuelle: Bildrechte beim Autor

Am zweiten Tag unseres Ausflugs in Interior fuhren wir zum Fischen an den Lago Manacapuru. Wir verließen mit dem alten Pick-Up LKW die Landstraße und fuhren über einen Feldweg bis zum See. Außer vollen Netzen erwartete uns ein toller Tag auf einer kleinen Halbinsel am See.

Leben am Fluss

Phalbauten am Rio Negro in ManausQuelle: Bildrechte beim Autor

Auch wenn es heute einige Straßen gibt, die Manaus mit dem Umland verbinden, bestimmt der Amazonas das Leben und den Verkehr in der Region. Manaus ist bis heute nur per Flugzeug oder per Schiff erreichbar. Und sogar die Kinder der Menschen am Fluss kommen mit dem Boot zur Schule.

Historisches Manaus

Mit dem Boot durch den Urwald. Die im Wasser stehenden Bäume verengen die Durchfahrt immer mehrQuelle: Bildrechte beim Autor

Ende des 19. Jahrhunderts genoss Manaus den Ruf als Paris der Tropen. Durch den Kautschukboom gelangte die Stadt zu imensem Reichtum. Nicht nur Paläste und ehemalige Privathäuser spiegeln diesen Reichtum, auch funktionelle Gebäude wie ein Wasserspeicher oder das Tor zum Friedhof zeugen vom Reichtum dieser Epoche.

Markt in Manaus

Auch auf den Märkten bestimmt der Fluss das Bild. Unzählige Fischarten aus den Flüssen und Seen in der Region. Und natürlich bekannte und unbekannte tropische Früchte. Hier kaufen auch die kleinen Händler aus den Stadtvierteln ihre Ware ein.

Rio Taruma Açu

Mit dem Boot durch den Urwald. Die im Wasser stehenden Bäume verengen die Durchfahrt immer mehrQuelle: Bildrechte beim Autor

Der Rio Taruma Açu ist ein Nebenfluss des Rio Negro. Wir fuhren mit dem Canoa zunächst über den Rio Taruma Açu in einen der Quellflüsse, den Iguarape Branquinho zu der gleichnamigen Comunidade. Bei hohem Wasserstand kommt man in auf ein paar Minuten Fußweg hin. Bei Niedrigwasser muss man über eine halbe Stunde laufen.

Landschaft bei Juara

Ein kleiner Fluss außerhalb von Juara. Im Hintergrund ein landwirtschaftliches Gebäude aus Holz.Quelle: Bildrechte beim Autor

Auch im Umland von Juara bestimmt die Rinderzucht das Bild. Sanfe Hügel mit Weiden und kleinen Wäldern, grasende Kühe und Pferde. Was heute wie eine Idylle anmutet war jedoch vor dreißig Jahren noch unberührte Natur.

Juara – Alles für Gauchos

Sattlerei in Juara - Mato GrossoQuelle: Bildrechte beim Autor

Juara ist ein kleines Städtchen mit ca 30.000 Einwohner. Allas dreht sich um die Rinderzucht. Es gibt einen großen Supermarkt aber zahlreiche Läden für den Bedarf der Gauchos, wie die Cowboys in Südamerika heißen. Und auch Sattlereien, die ihre Waren in Handarbeit herstellen.

Juara – Stadtpark

Platz im Stadtpark von JuaraQuelle: Bildrechte beim Autor

Die Hauptstraß von Juara führt zu einem großen Kreisel. Um den den Kreisel liegen eine Kirche, der Busbahnhof, der Supermarkt, mehrere Restaurants und Wohnhäser. Der Kreisel besteht aus zwei Ringen. Der äußere ist für den Straßenverkehr, der innere für Fußgänger und Radfahrer. Dort sind auch zahlreiche Fitnessgeräte aufgebaut. Im Inneren befindet sich ein kleiner Park, ein Platz und das Rathaus.

Das Regierungsviertel in Brasilia

Parlamentsgebäude in BrasiliaQuelle: Bildrechte beim Autor

Die Gebäude des Regierungsviertels in Brasilia wurden vom brasilianischen Stararchitekten Oscar Niemeyer entworfen. Sie reihen sich entlang der Esplanada dos Ministerios auf. Den Abschluss bildet die Praca dos Tres Poderes –  der Platz der Drei Gewalten. Um ihn ordnen sich der Präsidentenpalast Palacio Planalto, der Oberste Gerichtshof Supremo Tribunal Federal und der Congresso Nacional.

Alt und neu im Zentrum von Rio de Janeiro

Historisches Gebäude im Stadtteil Gloria.Quelle: Bildrechte beim Autor

Im alten Zentrum von Rio de Janeiro kontrastieren alte Gebäude mit der Moderne. So wie der alte Markt um die Alfondega mit den Bankentürmen in der Rua Rio Branco. Ein kleiner Rundgang durch die Stadtteile Centro, Lapa, Gloria, Catete und Cinelandia.

Die Aldeia Maracana

Indigene und Gäste tanzen in der Aldeia Maracana eine traditionellen RundtanzQuelle: Bildrechte beim Autor

Das alte Museu do Indio in Rio de Janeiro befand sich nur einen Steinwurf vom weltberühmten Maracana Stadion entfernt. Für die Indigenen war es ein Symbol für den Respekt vor ihrer Kultur und Geschichte. Als es in den noblen Stadtteil Botafogo umzog, besetzten sie kurzerhand das Gelände und gründeten das Kulturzentrum Aldeia Maracana.

Bildquellen

  • Boot am Lago Manacapuru: Bildrechte beim Autor
  • Phalbauten am Rio Negro in Manaus: Bildrechte beim Autor
  • Das Teatro Amazonas: Bildrechte beim Autor
  • Mit dem Boot durch den Urwald: Bildrechte beim Autor
  • Flüsschen bei Juara: Bildrechte beim Autor
  • Sattlerei-in-Juara: Bildrechte beim Autor
  • Stadtpark in Juara: Bildrechte beim Autor
  • Parlamentsgebäude in Brasilia: Bildrechte beim Autor
  • Gebäude im Stadtteil Gloria: Bildrechte beim Autor
  • Tanz in der Aldeia Maracana: Bildrechte beim Autor